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Steem Monsters Stratytorial - Ran an die verschiedenen Spielmodi Teil 1

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theaustrianguy
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2 months agoBusy8 min read

Vor drei Tagen habe ich euch im ersten Teil meiner Stratytorials ein paar grundlegende Tipps und Tricks rund um das Spielen des digitalen Sammelkartenspiel SteemMonsters gegeben, nun gilt es, die einzelnenen Spielmodi im Speziellen zu betrachten und zu meistern.

Für diejenigen die den ersten Teil verpasst haben, hier ein Link dazu:
SteemMonsters Stratytorial - Mit einem Artikel zum besseren virtuellen Kämpfer!

Bildschirmfoto 2019-01-07 um 10.43.01.png

Wer in der Liga oder gar bei Turnieren schon erste Kampferfahrungen sammeln durfte, dem wird schnell aufgefallen sein, dass es verschiedene Kampfmodi mit den verschiedensten Spezialregeln gibt - insgesamt sind es 15 Modi am Stück! Gerade wenn man über das Neulingslevel hinauskommt wird es schnell wichtig, die Feinheiten dieser verschiedenen Spielregeln zu kennen, um gegen die gegnerischen Monster bestehen zu können. Daher werde ich nun alphabetisch auf die verschiedenen Regelsets eingehen und jeweils die wichtigsten Tipps und Tricks für den jeweiligen Modus mit euch teilen!


1. Aim True

Aim True.png

Bei diesem Modus handelt es sich um einen der nüchternsten Modi des Spiels, die oftmals von Glück und Pech geprägten "Misses", sprich das Verfehlen der Ziele, fallen weg, jedes Monster trifft also immer. Für Taktikliebhaber wie mich natürlich eine schöne Variante, da es hier umso mehr auf die richtige Aufstellung ankommt. Für Leute, die gerne im letzten Moment mit ihrer flinken Cocatrice doch noch den Sieg ergattern, natürlich einer der undanbarsten Spielmodi, verliert diese Karte hier doch fast gänzlich ihre Einsatzberechtigung.

Generell würde ich sagen, dass es beim "Aim True" umso wichtiger ist, sich auf eine Angriffsseite des Gegners zu fokussieren, um ihn möglichst schnell zu überollen. Gerade bei Spielen mit wenig verfügbaren Mana empfiehlt es sich hier, mittels einem splinterspezifischen Sneaker wie zum Beispiel dem weißen "Feral Spirit", in Kombination mit der neutralen "Elven Cutthroath, das Feld von hinten aufzurollen. Besonders weiß hat natürlich auch den Vorteil der automatischen Schilder, zumindest wenn nicht der billige Epic-Summoner gewählt wird. Steht bei weiß dann vorne noch der kräftige "Silvershield Paladin", so ist diese Kombi sehr schwer zu biegen. Bei niedrigen Manakosten geht es in diesem Modus wirklich oft nur darum, wer den Gegner am schnellsten von hinten aufrollt.

Mit steigenden Manakosten wird dann auch das Setzen auf eine Zweifachattacke mittels zweier "Snipe"-Monster interessant, wie zum Beispiel der Kombination aus dem blauen "Pirate Captain" mit dem neutralen "Centaur". Der Nachteil gegenüber der "Sneak" Taktik ist, dass diese "Ranged" Monster an erster Position sinnlos sind, sollte der Tank doch einmal fallen - daher erst bei mehr Manaressourcen interessant.

In diesem Modus sind Schilder natürlich auch besonders wichtig, weswegen der rote und der schwarze Splinter speziell in den höheren Ligen gehörige Nachteile haben, da sie weder über die Möglichkeit einer Beschilderung, noch über einen oder gar mehrere "Tank Healer" verfügen. In den ganz niedrigen Ligen sind beide jedoch gut einsetzbar, da außer weiß kein Team Schilder zur Verfügung hat. Interessant werden dann natürlich v.a. der billige rote Sneaker "Kobold Miner" und der starke schwarze Sniper "Twisted Jester".

Kontermäßig sind natürlich Monster interessant, die ganz hinten gut gegen Sneak Angriffe halten, bzw. eventuell sogar mittels "Thorns" die Sneaker killen können. Ab Level 4 ist hier zum Beispiel die blaue "Spineback Turtle" sehr interessant. Das Kontern ist aber natürlich riskant, da die Schildkröte z.b. von der letzten Position nicht aktiv in den Kampf eingreifen kann.

Insgesamt fährt man in diesem Modus wohl am besten, wenn man einfach versucht, den Gegner zu überrollen, bevor er einen überrollt -> Geschwindigkeit spielt hier also eine sehr große Rolle, v.a. wenn es "Sneak" vs. "Sneak" oder "Snipe" vs "Snipe" heißt. Ein neutraler "Creeping Ooze" in der Aufstellung, macht sich also ganz hinten oft sehr gut - sowohl zur Verlangsamung des Gegners, als auch als Schutzschild (mit dem "Tyrus" als Summoner hält er z.b. mindestens zwei Sneakangriffe ab).


2. Back to Basics

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Oberfächlich betrachtet mag dieser Modus sehr fad wirken, da doch sämtliche Monster ihre coolen Fähigkeiten verlieren. Genau betrachtet ist dieser Modus aber sehr interessant, kleinste Fehler in der Aufstellung werden meist sofort mit einer Niederlage bestraft, Comebacks durch "Retalitate", "Stun" oder ähnliches gibt es nicht.

Die mit Abstand erfolgsversprechendste Strategie bei "Back to Basic" ist es, sich hinter dem sonst meist nutzlosen "Peaceful Giant" zu verschanzen und den Gegner mittels "Magic" und "Ranged" Attacken zu zerstören, bevor er das selbe mit einem selbst tut. Es ist daher sehr naheliegend, dass dieser Spielmodus von den Splintern "Erde" und "Wasser" dominiert wird. Erstere haben extra Lebenspunkte, billige aber langlebige "Ranged" Monster wie "Earth Elemental" und zusätzlich mit dem "Goblin Sorcerer" und der "Magi of the Forest" schnelle "Magic" Monster. "Wasser" ist natürlich der Splinter der "Magic" Monster schlechthin, deswegen hier natürlich ebenfalls extrem stark.

Ist einer der beiden oben erwähnten Splinter gesperrt, so geht fast nichts über den anderen Splinter. Sind beide erlaubt, geht es darum, aus seinen verfügbaren Karten die beste Kombination aus schnellem Angriff und Langlebigkeit zu bauen. Manchmal kann es auch helfen, vor den "Peaceful Giant" billige Monster wie "Creeping Ooze" oder "Brownie" als Opfer zu platzieren, was einem möglicherweise genau den einen Angriff mehr verschafft, den man zum Sieg braucht. Bei "Erde" gilt es natürlich zu beachten, dass die "Ranged" Monster aus der ersten Position im Gegensatz zu den "Magic" Monstern nicht attackieren können. Es kann aber trotzdem Sinn machen, die "Earth Elemental" direkt hinter den "Peaceful Giant" zu stellen, da die Karte für ihre Kosten sehr viele Lebenspunkte hat und den Monstern dahinter oft eine Extrarunde verschafft.

In den seltenen Fällen wo keiner der beiden Splinter erlaubt ist, schätze ich "Life" ob der billigen "Magic" Monster am stärksten ein - dieser spezielle Fall wird aber sehr selten eintreten.


3. Broken Arrows

Broken Arrows.png

In diesem Modus sind sämtliche "Ranged" Monster gesperrt, was hauptsächlich drei interessante Auswirkungen hat:

  • der beliebte Summoner "Selenia Sky" fällt quasi weg, da der Bonus nutzlos wird
  • die Gefahr mittels "Snipe" Monstern von innen aufgeräumt zu werden, fällt weg
  • "Wasser" und "Erde" fallen mit "Crustean King" und "Spirit of the Forest" jeweils ein Healer und Schildgeber weg

Hauptprofiteur ist wieder einmal der starke "Life" Splinter, der nun als einziger mit Schildern dasteht. Außerdem hat der weiße Splinter nur einen relativ schwachen Sniper, auch hier ist also der Verlust gering.

Mit dem Wegfall von "Snipe" bleiben mit normalen Attacken an der Front und "Sneak" Attacken im Prinzip nur zwei Angriffsflächen übrig. Es lohnt sich daher zum Beispiel, mittels dem neutralen "Lord Arianthus" und dem weißen "Divine Healer" dahinter vorne dicht zu machen, während man mit den Sneakern von hinten aufräumt. Oder man setzt auf eine geballte Offensivpower durch eine Kombination eines starken "Melee" Tanks (evtl. mit einem "Reach" Monster an Position 2.) mit deftiger "Magic" Unterstützung aus dem Hintergrund - Hier bieten sich zum Beispiel die Splinter "Wasser" und "Feuer" an. Bei hohen Manaressourcen wird auch der 4-Mana-Summoner "Daria Dragonscale" interessant, der zusätzlich Zugriff auf das starke "Reach" Monster "Manticore" liefert.


4. Melee Mayhem

Melee Mayhem.png

In diesem Modus können alle "Melee" Monster von überall angreifen, was natürlich die starken Tank Monster sehr viel stärker macht. Gerade auf den unteren Levels profitiert also "Feuer" in dieser Hinsicht massiv, da der Splinter viele starke "Melee" Monster hat und der Hauptsummoner "Malric Inferno" diese sogar noch boostet. Außerdem wird der riskante "Exploding Dwarf" auf einmal deutlich interessanter, genauso wie natürlich die beiden "Melee" Monster mit "Double Strike": der neutrale "Hobgoblin" und der schwarze "Undead Minotaur".

Wenn man sich dem Kräftemessen der stärksten "Melee" Monster jedoch nicht stellen will, so kann man auch versuchen, zum Beispiel mit einem "Magic" Deck zu kontern: Zuerst vorne mittels Arianthus als Tank zumachen oder mit Cocatrice und etwas Glück den Melee Angriffen entfliehen, um dann aus der zweiten Reihe mit starken "Magic" Monstern den Gegner zu zerstören.

Da bei diesem Modus vermehrt starke Melee Monster mit "Thorns" und "Retalitate" im Einsatz sind, werden Monster mit "Sneak" meist eher uninteressant, da diese oft zu schnell sterben bevor sie gegen die massiven Tanks ausreichend Schaden ausgerichtet haben. "Snipe" verliert auch etwas an Attraktivität, da manche Gegner fast gänzlich auf "Ranged" oder "Magic" Monster verzichten. (Eine Ausnahme ist es natürlich wenn man weiß, dass der Gegner in diesem Modus gerne auf "Magic" setzt).


5. Lost Legendaries

Lost Legendaries.png

Im für heute letzten Modus widmen wir uns den "Lost Legendaries". Die legendären Monster haben hier Pause. In der Realität hat das oft wenig Auswirkung, v.a. da die legendären Summoner dennoch erlaubt sind. Gerade in Partien mit wenig Manaressourcen, wo die legendären Monster meist ohnehin zu teuer sind, entspricht das Spiel quasi dem Modus "Standard".

Bei mehr verfügbaren Mana verliert v.a. "Erde", da die "Spirit of the Forest" sicherlich einer der stärksten Monster ist und grün hier die Möglichkeit eines doppelten "Snipe" Angriffs sowie die Möglichkeit sich mit Schildern zu schützen verliert.. Insgesamt läuft hier aber meist alles ziemlich standardmäßig ab!


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Wer erkämpft sich seinen Anteil am Preispool?


Ich hoffe die paar Tipps konnten euch wieder helfen, besser auf dem virtuellen Battlefield dazustehen - Morgen geht es dann mit den nächsten fünf Modi weiter!

Liebe Grüße,
Martin

SM

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