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Warum Jesus Gott ist

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josua1
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3 months agoBusy3 min read

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Das ganze Problem an der Verneinung der Göttlichkeit Jesu Christi lässt sich in wenigen Sätzen formulieren:

  1. Wenn das Wort, der Logos, seinem Wesen nach nicht Gott sein würde, was würde er dann sein? Ein Geschöpf. Denn alles, was nicht Gott ist, ist geschaffen. Gott allein ist ewig und ungeschaffen.

Nun sagt uns die Schrift jedoch glücklicherweise mit aller Klarheit, dass das Wort, der Logos, zu Gott gehört – und nicht zu den Geschöpfen: „Alles ist durch ihn geworden, und ohne ihn ist auch nicht eines geworden, das geworden ist“ (Joh 1,3). Nicht ein einziges Geschöpf ist also ohne den Logos entstanden. Folglich kann er selbst nicht zu den Geschöpfen gehören, denn dann gäbe es mindestens ein einziges Geschöpf, das nicht durch ihn entstanden wäre, und das wäre er selbst. Das Konzept von einem geschöpflichen Logos widerspricht dem klaren Wortlaut dieser Schriftstelle.

  1. Wäre das Wort, der Logos (Christus), seinem Wesen nach nicht Gott, sondern Geschöpf, dann wäre es Götzenanbetung, ihm mit göttlicher Verehrung (Anbetung) zu begegnen. Gott allein gebührt Anbetung. Würde Christus zu den Geschöpfen gehören (und wäre er auch das höchste und erhabenste aller Geschöpfe), so wäre er doch der Anbetung nicht würdig. Dem gegenüber bezeugt die Heilige Schrift an vielen Stellen die Anbetungswürdigkeit Jesu Christi (Mt 14,33; 28,9.17; Joh 9,38; Apg 7,59-60; 2Kor 12,8-9; Hebr 1,6; Offb 5,8-14; 22,20).

Christen sind eben solche, „die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jeglichem Ort, dort wie hier“ (1Kor 1,2; s.a. Apg 9,14).

  1. Aussagen wie: „Ich mache ja nichts falsch, wenn ich den Vater anbete!“, sind ein zweischneidiges Schwert – zumindest, wenn der Gedanke mitschwingen soll, den Sohn nicht anzubeten. Warum?

Ja, der Vater ist anbetungswürdig, und er soll und muss angebetet werden. Doch was sagt die Schrift? Sollen nicht „alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“? Denn „wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat“ (Joh 5,23). „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1.Joh 5,12). Der Vater macht seine Verehrung von der Verehrung seines Sohnes abhängig, den er gesandt hat. Nicht wer den Vater verehrt, hat den Sohn (und durch ihn das Heil), sondern wer den Sohn verehrt, zu dem stellt sich der Vater (und spricht ihm das Heil zu, das durch den Sohn kommt).

Es ist wichtig, zu verstehen, dass Gott in Christus angebetet werden will. Die Anbetung Jesu Christi macht der Ehre des Vaters keineswegs Konkurrenz, ganz im Gegenteil: Die rechte Verehrung des Vaters besteht gerade in der Anbetung seines Sohnes:

„Deshalb hat Gott ihn auch über alles erhöht und ihm den Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit im Namen Jesu sich beuge jedes Knie, all derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ (Phil 2,9-11).

Wer sich weigert, den Sohn anzubeten, weigert sich in Wirklichkeit, den Vater auf die Weise zu verehren, wie es der gegenwärtigen Heilsepoche entspricht.

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